Mensch hält eine Flasche, Training mit Altagsgegenständen


Forced-Use – Intensivtherapie (Utley/Woll)®

individuelles Training mit Alltagsgeräte Forced Use oder auch Taub´sche Bewegungsinduktionstherapie wird in der neurologischen Rehabilitation schon länger erfolgreich angewendet. Manche kennen solche Behandlungsstrategien auch CIMT-Gruppen (Constraint Induced Movement Therapie). Dabei wird für mehrere Stunden täglich die weniger betroffene Hand mit einem Verband oder einer Schiene ruhiggestellt und die gelähmte Seite intensiv trainiert.

Das hilft dabei, die verlorengegangenen Funktionen, wie z.B. das Greifen wiederzuerlangen.

Auch bei Lähmungen nach frühkindlicher Hirnschädigung (ICP) können gute Erfolge verzeichnet werden.

In unserer Praxis können wir diese Techniken kombiniert mit Krafttraining der schwächeren Seite und gezieltem Anbahnen noch nicht vorhandener Bewegungsabläufe anwenden. Ziel der Behandlung ist es, möglichst „normale“ Bewegungsabläufe (wieder-) zu erlangen, und im Alltag anzuwenden. Dazu wird stets forciert über die gelähmte Seite gearbeitet, wie es Berta Bobath schon in ihren „Handling Strategies“ beschrieben hatte.

individuelles Training mit Alltagsgeräte Neben der wöchentlichen Behandlung bei üblichen Verordnungen, kann eine Intensivtherapie nach Utley/Woll dabei helfen, viel schneller effiziente Bewegungsabläufe zu erlernen. Dadurch werden Kompensationsstrategien unterbunden, welche zu Fehlhaltungen führen, und letztendlich eine Verbesserung der Bewegung blockieren.

Hierbei kommen neben der Technik des Constraint (Einbinden der weniger betroffenen Seite) eine Reihe anderer evidenzbasierter Behandlungstechniken zum Einsatz.

Die Intensivtherapie geht über 2 Wochen und dauert täglich 4-6 Stunden.

Mehr Informationen:: https://ifusa.net/