Mensch an der Kletterwand


Therapeutisches-Klettern

An unserer praxiseigenen Kletterwand können wir gezielt auf verschiedene Krankheits- und Beschwerdebilder eingehen.Ob Bouldern, Klettern in niedriger Höhe oder Klettern mit Gurt und Seil, Klettern kann helfen, auf körperliche und psychische Komponenten positiv einzuwirken.

Es kann Kraft, Ausdauer und Koordination fördern und helfen, physiologische Bewegungsabläufe (wieder-) zu erlernen. Nach Verletzungen oder bei Fehlhaltungen kann durch ein gezieltes Training Beweglichkeit bestimmter Strukturen und auch Stabilität erreicht werden. Es fördert Aufmerksamkeit und Konzentration sowie soziale Kompetenzen.

Durch den hohen Aufforderungscharakter der Aktivität ist der Anreiz, Neues auszuprobieren sehr groß. Durch das individuell angepasste Niveau können Erfolgserlebnisse erzielt, und somit das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gestärkt werden.

Ein Teil der Kletterwand ist eine adaptierte, geneigte Wand. Dort können auch Menschen mit wenig Kraft und Koordinationsschwierigkeiten klettern.

Indikationen
  • orthopädische Probleme, z.B. Zustand nach Verletzungen
  • Fehlhaltungen durch muskuläre Dysbalancen
  • chronische Schmerzen (Erlernen physiologischer Bewegungsabläufe)
  • Multiple Sklerose (siehe „MS on the Rocks“ an der TU München)
  • Morbus Parkinson
  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • ADS/ADHS
  • Kinder mit Adipositas
  • geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche (z.B. ICP)